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Herkunft/Wesen

 

Über die Abstammung der Rasse Akita gibt es verschiedene Auffassungen. Zum Einen wird angenommen, dass große, vom Norden stammende Hunde von Einwanderern sich mit den mittelgroßen japanischen Hunden vermischten und zum Anderen wird angenommen, dass der Ursprung der Rasse im Norden Japans auf der Insel Honshu lag.

Diese großen Hunde, mit dichtem, überwiegend weißem Fell, einem auf dem Rücken gerollten Schwanz und aufrecht getragenen Ohren, sollen sich bei den Shogunen und Samurai von großer Beliebtheit erfreut haben. Die Heimat der Akita liegt in der Präfektur Akita rund um die Stadt Odate, woher auch der Name dieser Hunderasse stammt, Inu bedeutet einfach nur Hund .

Der Akita Inu stammt aus der Familie der Spitze und gehört nach FCI-Standard zu den Hunden vom Urtyp. Der Akita ist ein dem Wolf genetisch sehr nah verwandter, ursprünglicher Hund. Früher wurde der Akita als Arbeitshund, speziell als Jagdhund für Großwild (auch Bären) sowie als Wachhund gezüchtet.

Der Norden Japans, speziell die Präfektur Akita ist auch heute noch das Zentrum der Akita-Zucht, vor allem die Stadt Odate. Dort befindet sich das Akita Museum.

Der Charakter des Akita zeichnet sich besonders durch viel Ruhe, Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit bis Eigensinnigkeit, Mut und Intelligenz aus.

Er ist ein idealer Familienhund, da er seine Rudelmitglieder (Halter, andere im Haushalt lebende Artgenossen und andere Haustiere) über alles liebt. Fremden Artgenossen gegenüber verhält er sich eher verhalten. Sie werden von ihm oftmals als Konkurrenten wahrgenommen und dann auch so behandelt je nach Situation ignoriert, verjagt oder unterworfen.

Der als Einzelgänger gezüchtete Akita hat nur wenig Bedürfnis nach hundlichen Kontakten, Kontakte zu Menschen sind ihm wichtiger, als die zu seinesgleichen. Der Akita ist kein Hund der vergnüglich und ungestresst auf der Hundewiese herumtollt.

Aufgrund seiner Charaktereigenschaften braucht der Akita einen selbstsicheren und konsequenten Halter, der klare, eindeutige Regeln aufstellt und diese konsequent mit Geduld, Liebe, entsprechender Motivation und durchaus auch mit Humor einhält bzw. durchsetzt.

Die frühzeitige Gewöhnung an Artgenossen, um seinem Einzelgängertum entgegen zu wirken, ist sehr, sehr wichtig. Aber auch mit bester Sozialisierung und Erziehung ist der Akita kein leichtführiger Hund.

Wer sich nur von der Schönheit dieser Hunde verführen lässt, sollte sich lieber nach einer anderen Hunderasse umsehen. Wer sich aber auf diesen noch recht urtümlichen Hund einlassen will, der bekommt einen treuen, großartigen und unerschütterlichen Begleiter!