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Ernährung

 

Die Wissenschaft der Tierernährung setzt sich zum Ziel, die essenziellen Nährstoffe und ihre Wirkungen zu erfassen und deren optimale Dosierung für das Tier zu ermitteln.

Jedes Jahr werden neue Tiernahrungen in Zusammensetzungen entwickelt, die über den grundlegenden Nährstoffbedarf und die Erhaltung der Gesundheit hinaus natürliche Bestandteile integrieren, um so bestimmte Krankheitsrisiken zu reduzieren und den Organismus zu schützen.

Von der einfachen Sicherung des Überlebens, dem notwendigen Minimum, um das Tier am Leben zu erhalten, sind wir zu einer Ernährung gekommen, die es uns erlaubt, die Vitalität und Aktivität der Tiere zu erhalten. Es ist uns möglich, die Nahrung auf verschiedene Kriterien wie erhöhter Bedarf oder Mangelernährung abzustimmen und gleichzeitig die mit dem Fortschreiten der Wissenschaft entdeckten Besonderheiten der Rohstoffe und Ingredienzien zu berücksichtigen.

Die Wissenschaftler wissen heute, dass Hunde unterschiedliche Nahrung benötigen, je nachdem, ob es sich um junge, erwachsene oder reifere Tiere handelt oder ob sie klein, mittel, groß oder sehr groß sind.

Die Zeiten, als Hunde noch mit Tischresten ernährt wurden, sind endgültig vorbei!

Die Nähe zwischen unseren vierbeinigen Begleitern und uns Menschen verleitet viele zu der Ansicht, dass wir wissen, wie unsere Tiere "funktionieren". Diese Vermenschlichungen lassen uns gelegentlich vergessen, dass sie Fleischfresser sind. Wir projizieren auf unsere Tiere die eigenen Wünsche und Lebensgewohnheiten ohne die Unterschiede zu respektieren.

Der Mensch ist ein Allesfresser, sein Geschmackssinn, schätzt also Abwechslung auf dem Teller. Ein Mensch findet es normal -und meint es dabei auch gut- seinen Hund ähnlich zu ernähren wie sich selbst.

Der Organismus der Fleischfresser ist anders ausgelegt als der des Menschen:

  • Kiefer, die zum Abscheren und nicht zum Kauen geschaffen sind,
  • keine Vorverdauung durch Speichel,
  • dafür aber ein ausgeprägt großer Magen, der rasch geschluckte Beute "zwischenlagert" und
  • ein kurzer Darm.

Diese ursprünglich sehr aktiven Tiere beziehen ihre Energie aus Fetten und kennen keine so genannten Cholesterinprobleme. Wohl aber können sie an Fettsucht leiden, wenn die Zuteilung hinsichtlich Menge und Qualität nicht stimmt.

Für den Hund hat seine Ernährung eine hohe emotionale Bedeutung. Nahrung im selben Napf, am selben Ort und zur gleichen Tageszeit:

Das sind stabilisierende Faktoren für sein psychisches Gleichgewicht.

Um ein Tier optimal zu ernähren, muss seine Nahrung deshalb auf seinen Bedarf abgestimmt sein. Sie muss entsprechend gegart (oder auch roh) sein, sollte keinen zu hohen Kohlenhydratgehalt aufweisen und vor allem den jeweiligen Bedarf je nach Lebensphase und Besonderheiten berücksichtigen.

Das Tier braucht täglich seine in der Nährstoffzusammensetzung ausgewogene Nahrung, angepasst an seine Größe, sein Alter und sein physiologisches Stadium!

Wir füttern unsere Hunde gemäß der Empfehlung von Birgit Frost, Autorin des Buches:

Naturnahe Ernährung für Hunde.

oder mit Trockenfutter von VetConcept. Das Frischfleisch sowie das rohe, bereits gemahlene Getreide erwerben wir aus dem Heidlingsfelder Tierkostladen in Berlin-Frohnau oder über Pansenkönig.de.

Der Anteil an gedünstetem/gekochtem Obst/Gemüse wird von uns täglich frisch zubereitet. Die Hauptmahlzeit wird abends nach dem letzten Spaziergang verabreicht. Leckerlis werden auch manchmal selbst gebacken und sind bei unseren Hunden sehr beliebt.